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Abschiebung nach Tadschikistan: Behörden warten OVG-Entscheidung ab

Symbolbild

Im juristischen Hin und Her um die geplante Abschiebung eines verurteilten IS-Unterstützers aus dem Kreis Warendorf gibt es jetzt eine Absprache der zuständigen Behörden. Sie wollen die endgültige Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Münster abwarten, so eine Sprecherin. 

In Oelder Polizeiwache selbst verletzt

Der Fall des Mannes hatte Aufsehen erregt, als er sich in der Oelder Polizeiwache verschanzt und selbst verletzt hatte. Das Verwaltungsgericht Münster hatte im Sommer im Asylrecht entschieden, dass ihm in seiner Heimat Tadschikistan keine Gefahr wie Folter oder unmenschliche Behandlung droht. Er dürfe abgeschoben werden. 

Zwei Entscheidungen anhängig

Am Oberverwaltungsgericht sind dazu jetzt aber noch zwei Verfahren anhängig. Wann hier eine Entscheidung fällt, ist offen – sie soll aber in jedem Fall abgewartet werden.