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Abschiebung: Tadschike ist untergetaucht

Symbolfoto

Der Tadschike aus dem Kreis Warendorf, der nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts NRW jetzt abgeschoben darf, ist wie es aussieht untergetaucht. Das teilt der Kreis Warendorf mit. Sobald er gefasst sei, werde die Abschiebung vollzogen, heißt es. Die öffentlichen Mittel aus dem Asylbewerberleistungsgesetz sind dem Mann, der zuletzt bei uns im Kreis lebte, schon gestrichen worden. 

Mann durfte nicht in Abschiebehaft genommen werden

Bereits im Sommer, nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Münster, waren konkrete Maßnahmen für die Abschiebung eingeleitet worden. Allerdings durfte der Mann vorher nicht in Abschiebehaft genommen werden – und ist seitdem verschwunden. Landrat Olaf Gericke spricht von „praxisuntauglichen Regelungen im Rechtssystem“, die es den Behörden unnötig schwer machten. 

Gestern (Donnerstag) hatte das Oberverwaltungsgericht NRW darüber informiert, dass der Antrag des Mannes auf Zulassung der Berufung gegen das Asylurteil des Verwaltungsgerichts abgelehnt wurde. Und auch seine Beschwerde gegen den Eilbeschluss vom 1. September hatte es zurückgewiesen.