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An Ostern mehrere Wolfssichtungen im Kreis Warendorf und im Münsterland

Symbolbild

Es war ganz schön viel los am Osterwochenende im Münsterland – die Sichtung eines umherstreifenden Wolfes in Ennigerloh war nicht die einzige Beobachtung im Kreis und in der Region. Das sagte uns eine Sprecherin des NRW-Landesamts für Natur, Umwelt und Klima (Lanuk) auf unsere Nachfrage am Nachmittag.

Auch heute (7. April) sind noch einige Beobachtungsmeldungen aus der Region eingegangen – ohne und auch mit Bildern. Das alles werde jetzt ausgewertet. In Ennigerloh soll an Ostermontag ein Wolf zwei Schafe gerissen haben. Ein Wolfsbeauftragter habe an den toten Tieren genetische Spuren gesichert, sagt die Sprecherin des Landesamtes. Erst wenn die Ergebnisse vorliegen, sei eindeutig klar, ob es ein Wolf war. Das könne dauern.

Auch im Kreis Steinfurt wurde ein Schaf gerissen – und im Kreis Borken wurde auf der A31 ein totes Tier gefunden. Auch hier könnte es sich um einen Wolf handeln. Die Untersuchungen dauern an. 

Im Münsterland ziehen einzelne Wölfe durch – ein Rudel gäbe es hier in der Region aber nicht, bestätigt uns die Lanuk-Sprecherin  

Wolfssichtung in Ennigerloh sorgt für viel Aufmerksamkeit

Der umherstreifende Wolf an Ostermontag (6. April) in Ennigerloh sorgt für viel Aufmerksamkeit in sozialen Medien. Der Fall wird jetzt auch Thema im NRW-Landtag sein.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Thorsten Klute aus dem Nachbarkreis Gütersloh hat eine „kleine Anfrage“ an die Landesregierung gestellt. Er stellt fünf Fragen an die Landesregierung. Dabei geht es vor allem um den Schutz von Weidetieren und um die Unterstützung für Weidetierhalter. Außerdem will der Sozialdemokrat wissen, wie viele Wolfsrisse bei uns in der Region in den vergangenen drei Jahren nachgewiesen worden sind. 

Ein Wolf wurde gestern in der Bauerschaft Hoest in Ennigerloh gesehen.