Sicherheit im öffentlichen Raum: Ein Problem im Kreis Warendorf?
Dunkle zugewachsene Parks, Bahnhöfe, schlecht ausgeleuchtete Wege und Gassen: das alles sind Orte, an denen sich viele Frauen unsicher fühlen – auch bei uns im Kreis Warendorf. Wir haben in Kommunen nachgefragt, ob es dort sogenannte Angsträume gibt und wie damit umgegangen wird.
Wege beleuchten
Auch der Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Oelde, Stefan Boegel, macht Orte aus, die unsicher machen können:
Boegel verweist außerdem den kommunalen Ordnungsdienst, der auch in den Abendstunden und an den Wochenendenden in Oelde unterwegs ist, um das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum zu stärken. In Beckum ist ein kommunaler Ordnungsdienst derzeit in politischer Beratung.
Bedrohungssituation durch Männer nicht an Herkunft festmachen
Die Leiterin der Frauenberatungsstelle in Beckum, Gabriele van Stephaudt, nennt unter anderem den Bahnhof Neubeckum als Beispiel für mögliche Angstsituationen - und die sind für sie ein gesamtgesellschaftliches Problem. Das sieht auch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oelde, Daniela Eggenstein, so. Sie sagt, man könne eine Bedrohungssituation durch Männer nicht an der Herkunft festmachen:
Auch in Ahlen haben wir nach der Sicherheit im öffentlichen Raum gefragt. Der Sprecher der Stadt, Frank Merschhaus, verweist auf verschiedene Maßnahmen, die die Stadt in den letzten Jahren ergriffen hat.
Millionenbeträge investiert
Unter anderem wurde viel Geld in den Umbau von Grünanlagen investiert, damit die Menschen und vor allem Frauen sich dort sicherer fühlen.
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