Austausch zur hausärztlichen Versorgung im Kreis Warendorf
Wie lässt sich die hausärztliche Versorgung auf Dauer sichern? Darüber hat der CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier aus Oelde mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe gesprochen. Dabei ging es auch um die umstrittenen Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen.
Blick auf Oelde
Vor allem seine Heimatstadt Oelde hat der Landtagsabgeordnete dabei genauer unter die Lupe genommen. Dort liegt der hausärztliche Versorgungsgrad bei rund 87 Prozent. Viele der niedergelassenen Ärzte in der Stadt sind über 60 Jahre alt. Oelde ist wegen seiner Einwohnerzahl nicht Teil des Hausärzteaktionsprogramms des Landes NRW - daher sei die Unterstützung der KVWL wichtig: Von ihren Fördermaßnahmen profitieren zum Beispiel Allgemein-Internisten ohne Schwerpunkt oder Quereinsteiger.
Kritik an Reformpaket
Dass sich immer weniger Ärzte niederlassen, liegt laut KVWL-Experten auch an den Sparmaßnahmen der Bundesregierung im Gesundheitswesen. Die Ärzteschaft sehe das kritisch. Hagemeier versprach, die Kritik bei den zuständigen Stellen auf Landesebene einzubringen. Die hausärztliche Versorgung gerade in ländlichen Räumen wie dem Kreis Warendorf dürfe nicht leiden.
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