Bertelsmann Stiftung in Gütersloh: Homeoffice-Angebote stabil
Etwa jeder fünfte Arbeitsplatz wird heute mit Homeoffice-Option ausgeschrieben. Vor der Pandemie war das kaum der Fall. Das geht aus einer Studie der Gütersloher Bertelsmann Stiftung hervor.
Besonders in IT-Berufen ist das Arbeiten von zuhause fast schon normal. In vielen sozialen Berufen dagegen bleibt Homeoffice selten, weil dort der direkte Kontakt zählt. Die Macher der Studie empfehlen hier mehr Mitspracherecht für Angestellte bei der Einteilung von Schichtdiensten.
Mehr Männer als Frauen können im Homeoffice arbeiten
Die Studie zeigt ein deutliches Ungleichgewicht. Demnach gibt es die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten, deutlich öfter in männerdominierten Berufen. Besonders groß ist die Lücke bei hochqualifizierten Stellen. Dabei gilt Homeoffice als wichtiger Faktor für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Gerade in Pflege, Erziehung und Gesundheit fehlen oft flexible Modelle.
Unterschiede zwischen Stadt und Land
Ein deutliches Gefälle gibt es zwischen Stadt und Land. In Großstädten liegt die Homeoffice-Quote bei fast 30 Prozent. In ländlichen Regionen gibt es das Angebot kaum.
Grundlage der Studie sind rund 79 Millionen Online-Stellenanzeigen aus den Jahren 2019 bis 2025.
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