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Drobs und Aidshilfe in Ahlen: Gedenken an Drogenopfer

Foto Aidshilfe Ahlen

Heute am internationalen Gedenktag für Menschen, die durch Sucht gestorben sind, gibt es ab 10 Uhr in Ahlen Raum für Gespräche – im Kontaktcafe „Drauf und Dran“, heißt es vom Arbeitskreis Jugend- und Drogenberatung und der Aidshilfe Ahlen.

Es geht nicht nur ums Erinnern

Drobs und Aidshilfe wollen auch auf die Gefahren aufmerksam machen und zugleich für bessere Hilfsangebote für suchtkranke Menschen werben. Niemand entscheide sich bewusst dafür, drogenabhängig zu werden, sagen sie. Um die Zahl der Drogentoten zu minimieren, fordern die Beratungsstellen kommunale Frühwarnsysteme, den Ausbau von Drogenkonsumräumen und einen besseren Zugang zu Notfallhilfen. 

Viele junge Menschen sterben an den Folgen

Im Jahr 2025 starben in Deutschland 2.150 Menschen an den Folgen illegalen Drogenkonsums – so viele wie nie zuvor. Die Zahl steige vor allem bei jungen Menschen.  

Aktionen zum Gedenktag

Von 10 bis 13 Uhr laden Drobs und Aidshilfe ins Kontaktcafé „Drauf und Dran“ ein.  Um 11 Uhr wird gemeinsam eine Schweigeminute gehalten. Vor der Beratungsstelle in Ahlen entsteht außerdem eine öffentliche Gedenkstätte mit Blumen, Kerzen und Erinnerungssteinen.