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Dunkelfeldstudie zu Gewalt - wie sieht es im Kreis Warendorf aus?

Symbolbild

Eine neue bundesweite Studie des Bundeskriminalamts zu Gewalterfahrungen zeigt: das Dunkelfeld ist größer als gedacht. Demnach werden 19 von 20 Taten nicht angezeigt - aus Angst oder weil Hilfe schwer erreichbar ist. 

Wie sieht die Situation bei uns im Kreis Warendorf? 

Zum Dunkelfeld konnte die Polizei verständlicherweise nichts sagen, nur zu den tatsächlichen gemeldeten Fällen. Bei uns im Kreis wurden 2024 rund 850 Gewalttaten in Partnerschaften und Familien gemeldet – gut 20 mehr als im Vorjahr. Es seien verschiedene Formen von Körperverletzung, sexuelle Gewalt, Nötigung und Stalking, sagt uns die Polizei. Fälle von häuslicher Gewalt werden dabei nicht separat erfasst. Auch Gegenanzeigen fließen in die Statistik

Die bundesweite Dunkelfeld-Studie zeigt auch: Frauen, junge Menschen, Personen mit Migrationshintergrund und Mitglieder der queeren Community sind besonders oft von Gewalt betroffen – vor allem in Partnerschaften.