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Fahrgastverband kritisiert WLE-"Blockade" durch Anwohner

Symbolbild

Die Wiederbelebung der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE) zwischen Münster und Sendenhorst ist seit Jahren geplant und zieht sich weiter hin. Im Verfahren für einen Planfeststellungsbeschluss durch die Bezirksregierung wird weiter mit zahlreichen Einwendungen durch Anwohner der Strecke gerechnet. Das kritisiert der Fahrgastverband PRO BAHN Münsterland jetzt scharf. 

Der Verband wählt in seiner Mitteilung deutliche Worte: die klagewilligen Anwohner stellten ihr privates Interesse über das öffentliche. Angesichts der fortschreitenden Klimakrise und ungelöster Verkehrsprobleme habe der Fahrgastverband kein Verständnis für diese Menschen, heißt es. Die Gegner der Reaktivierung stellten ihre privaten über das öffentliche Interesse, trotz anderslautender Bekundungen, so der Verband. Es sei unerträglich, wie sie die „Verkehrswende in Münster aus eigensinnigen Motiven blockieren“. 

PRO BAHN begrüßt die nahezu abgeschlossenen Beratungen in der Stadt Münster und freut sich über den noch frischen Planfeststellungsbeschluss für den Bereich des Hauptbahnhofes Münster. Man gebe die Hoffnung nicht auf, dass die Gerichte schnell die Rechtmäßigkeit des Bahnverkehrs auf der Strecke per Urteil klar machen werden – auch, wenn man nicht daran glaube.