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Faulbrut bei Bienen nahe der Kreisgrenze ausgebrochen

In Münster-Amelsbüren gleich hinter der Grenze zum Kreis Warendorf ist die Amerikanische Faulbrut bei Honigbienen nachgewiesen worden. Die Stadt Münster hat eine Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Tierseuche erlassen und eine Sperrzone eingerichtet, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Fälle von Faulbrut in Warendorf vor fünf Jahren

Bei uns im Kreis war die Amerikanische Faulbrut vor fünf Jahren in Warendorf aufgetreten. Die bakterielle Infektionskrankheit befällt Bienenlarven und verbreitet sich über Sporen im Futter. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Imker werden die infizierten Bienenvölker in Amelsbüren getötet, um eine Verbreitung zu verhindern, heißt es von der Stadt Münster. Für Menschen ist die Tierseuche ungefährlich. Auch Honig aus befallenen Bienenstöcken kann gegessen werden.