Förderprogramm gestrichen: WLV reagiert mit Unverständnis
Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband, WLV, ist sauer auf die Bundesregierung: Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat angekündigt, das Programm zum Umbau der Tierhaltung vorzeitig zu beenden. Das sei für die Tierhalterinnen und Tierhalter ein Schlag ins Gesicht, so der WLV.
Die alte Regierung hatte den Tierhaltern eine Milliarde Euro zugesagt. Die geplante Rücknahme durch die neue Regierung wird mit dem verhaltenen Abruf der Mittel begründet. Das hat aber laut WLV-Präsident Beringmeier auch Gründe: dass die Mittel bisher noch nicht voll abgerufen worden sind, erklärt er mit der komplizierten Ausgestaltung des Förderprogramms. Anstatt es insgesamt über Bord zu schmeißen, hätte das Landwirtschaftsministerium das Programm kurzfristig anpassen können.
Die Tierwohl-Milliarde sei ein Hoffnungsschimmer zur weiteren Optimierung der Tierhaltung gewesen - mit einem verlässlichen Finanzierungskonzept und langfristiger Planungssicherheit, heißt es vom WLV.
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