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Großrazzia gegen Rockergruppe "Hells Angels": Durchsuchungen auch in Oelde

Symbolbild

Nach der bundesweiten Razzia im Rocker-Milieu am Mittwoch haben die Behörden Ermittlungen gegen 71 Beschuldigte aufgenommen. Das hat die Staatsanwaltschaft Duisburg heute (1. Oktober) mitgeteilt.

Die Vorwürfe richten sich gegen die Führungsebene der „Hells Angels“ in Duisburg. Bei der Razzia gab es laut Medienberichten auch Durchsuchungen in Rheda-Wiedenbrück, Bielefeld und Oelde.

Nach Angaben eines Sprechers der Staatsanwaltschaft in Duisburg ist die Führungsriege der in Duisburg tätigen Rockergruppe festgenommen worden. Zwei Hauptbeschuldigte sollen demnach die Rädelsführer der kriminellen Vereinigung gewesen sein.

Den Beschuldigten werde die Bildung einer kriminellen Vereinigung, räuberische und gewerbsmäßige Erpressung, erpresserischer Menschenraub, banden- und gewerbsmäßiger Betrug und gewerbsmäßige Geldwäsche vorgeworfen, fasste der Staatsanwalt zusammen.