Hauptbahnhof Münster war kurz gesperrt - wegen einer Bedrohungslage
Züge konnten am Vormittag (30. Juni) kurzeitig nicht in den Hauptbahnhof Münster einfahren: Die Bundespolizei hatte ihn gesperrt – wegen einer Bedrohungslage in einem Regionalexpress aus Essen.
Wir haben bei der Bundespolizei nachgefragt. Ein Mann aus dem Regionalexpress hat die Polizei alarmiert und behauptet, Sprengstoff dabei zu haben. Als der Notruf einging, war der Zug schon kurz vor Münster.
Die Polizei räumte deshalb sofort den betroffenen Bahnsteig und sperrte den Bahnhof für rund zehn Minuten auch für andere Züge. Einsatzkräfte durchsuchten den Zug, konnten den Mann, der den Notruf abgesetzt hatte, nicht antreffen. Gefunden wurde auch keine Bombe.
Durch den Einsatz kam es bei 17 Zügen zu Verspätungen von insgesamt mehr als fünfeinhalb Stunden. Die Bundespolizei ermittelt.
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