Hauptzollamt geht gegen Schwarzarbeit im Münsterland vor
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Münster hat Unternehmen aus der Fleisch- und Lebensmittelverarbeitung im Münsterland überprüft. Eine ganze Woche lang waren bis zu 56 Zöllnerinnen und Zöllner gleichzeitig im Einsatz. In drei Betrieben wurde der Zoll fündig, heißt es in der Bilanz.
Illegaler Aufenthalt
In einem Reinigungsunternehmen, das für einen Fleischverarbeiter tätig ist, traf der Zoll auf zwei Arbeitnehmer, die sich illegal in Deutschland aufhalten. Einer der beiden hatte einen gefälschten rumänischen Ausweis dabei. Gegen die beiden 20-jährigen Männer und auch gegen den Arbeitgeber wurden Strafverfahren eingeleitet.
Falsche Zeiterfassung
In zwei weiteren Betrieben wurde die Zeiterfassung nicht korrekt geführt – zu Lasten der Mitarbeiter. So wurde zum Beispiel das Umziehen und die Zeit durch die Hygieneschleuse nur mit einer Pauschale abgegolten. Gesetzlich ist allerdings geregelt, dass die entsprechenden Zeiten erfasst werden müssen. Einige weitere Unternehmen werden verdächtigt, nicht den Mindestlohn zahlen. Dazu dauern die Ermittlungen des Hauptzollamtes an.
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