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Haushalt des Kreises Warendorf 2026 liegt vor

Symbolfoto

Der Kreis Warendorf hat den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Kreis die Eckdaten für den Kreishaushalt 2026 vorgelegt. Dabei zeichnen Landrat Olaf Gericke und Kreisdirektor Stefan Funke ein eher düsteres Bild „unter schwierigen finanzwirtschaftlichen Bedingungen“. Die schwache deutsche Wirtschaft bringe niedrige Steuereinnahmen - dem gegenüber stehen hohe Kosten für Sozialleistungen und Infrastruktur. 

Sozialsystem belastet

Der demografische Wandel sowie die Zuwanderung und Integration fordern das Sozialsystem massiv, heißt es. Der Kreis Warendorf sei zudem noch mittelbar davon betroffen, weil der Landschaftsverband Westfalen-Lippe rund 110 Millionen Euro verlangt – das sind etwa 8,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. 

Kreisumlage steigt

Gericke und Funke wollen mit dem LWL über ein „Einfrieren“ des LWL-Hebesatzes verhandeln, um diese Summe zu begrenzen. Aktuell sieht es aber so aus, als ob der Kreis den Hebesatz der Allgemeinen Kreisumlage erhöhen muss. Städte und Gemeinden im Kreis müssten dann zusammen mehr als 234 Millionen Euro an den Kreis zahlen – fast ein Fünftel mehr als zuvor.