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IHK Nord Westfalen sieht erstmal keine Verbesserungen für den Handel nach US-Wahlen

Trotz des Sieges der Demokraten bei den Zwischenwahlen in den USA erwartet die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen keine Verbesserungen im transatlantischen Handel. Das erklärte die IHK auf Radio WAF-Nachfrage.

Zölle und Unsicherheiten

Die Handelspolitik bleibe weiterhin maßgeblich von US-Präsident Trump bestimmt, sagt IHK-Sprecher Guido Krüdewagen. Und auch bei den Demokraten gebe es Vorbehalte gegenüber dem Freihandel.  Bei der IHK geht man davon aus, dass sich die Unternehmen auch im Kreis Warendorf weiterhin auf Zölle und Handelshemmnisse einstellen müssen. Für eine engere Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA müssten erstmal Handelshemmnisse abgebaut werden und Unternehmen wieder verlässlich planen können.

Deutsche Waren weiter gefragt in den USA

Von weniger Zöllen und mehr Planungssicherheit würden bei uns laut Krüdewagen besonders mittelständische Industrieunternehmen, zum Beispiel im Maschinenbau, profitieren. Sie seien auf offene internationale Märkte angewiesen. Trotz der Zollbelastung seien aber auch jetzt hochwertige Waren von deutschen Unternehmen in den USA weiterhin gefragt.