Illegale Chemikalien im Kreis Warendorf gefunden: Suche nach Verantwortlichen läuft
Nach der illegalen Gefahrgut-Entsorgung zwischen Sendenhorst und Drensteinfurt laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren: Sie versucht unter anderem herauszufinden, wer dafür verantwortlich ist.
Ermittlungen laufen weiter
Bislang gibt es keine neuen Erkenntnisse. Man habe noch keinerlei Spur vom Verursacher, hieß es auf unsere Nachfrage von der Kreispolizei. Und noch ist auch nicht klar, um was es sich bei der chemischen Substanz genau handelt. In der kommenden Woche wird ein Experte vom Landeskriminalamt erwartet: Dann sollen Proben genommen werden, sagte uns eine Polizeisprecherin. Die insgesamt 74 Kanister stehen aktuell bei einer Fachfirma. Wo genau – darüber gab‘s von der Polizei keine Informationen.
Ätzende Lauge
Erste Messungen der Feuerwehr hatten am Samstag ergeben, dass es sich bei der Substanz um eine ätzende Lauge handelt - einer der Kanister war leckgeschlagen. Die Landstraße zwischen Sendenhorst und Drensteinfurt war wegen des Gefahrguteinsatzes stundenlang gesperrt.
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