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Jobcenter des Kreises Warendorf Vorbild in ganz NRW

"Sozialdezernentin Dr. Anna Arizzi Rusche und Amtsleiter Kai John mit Lernbegleitern aus den Lernstandorten im Sommer 2024 bei einem Praxistag auf Haus Nottbeck. (Foto: Kreis Warendorf)

Das Jobcenter des Kreises Warendorf kann sich über Lob aus Düsseldorf freuen: sein Modell der Lernförderung wird inzwischen landesweit anerkannt. Das NRW-Familienministerium hat es als Best-Practice-Beispiel auf dem Familienportal NRW veröffentlicht. 

Das Modell der Lernförderung wurde passgenau für Kinder und Jugendliche entwickelt, die aus Haushalten kommen, die mit SGB II-Leistungen, Wohngeld oder Kinderzuschlag unterstützt werden. Kerngedanke ist die Einrichtung sogenannter Lernstandorte. 65 davon gibt es im Kreisgebiet. 

Die Lernförderung wird in den Schulen verankert – sie steuern Inhalte und Rahmenbedingungen. Bei der Umsetzung helfen dann ältere Schülerinnen und Schüler, pensionierte Lehrkräfte oder Mitarbeiter aus dem offenen Ganztag. Sie werden über die Volkshochschulen ausgebildet und direkt an den Schulen eingesetzt. 

„Früh fördern wirkt“ – ist der Amtsleiter des Jobcenters, Kai John, überzeugt. Dass das Konzept erfolgreich ist, zeigten auch wissenschaftliche Untersuchungen dazu.