Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe kritisiert Sparpläne
In weniger als zwei Wochen soll das Bundeskabinett den Gesetzentwurf “zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung” verabschieden. Doch die Sparpläne von Gesundheitsministerin Warken stoßen weiter auf Kritik, auch bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, KVWL.
Die Prognose der KVWL: Praxen werden kaputtgespart, ihnen drohen schon im kommenden Jahr Einbußen von einer Viertel Milliarde Euro bei den Honoraren.
Die Vereinigung kritisiert vor allem die Änderungen beim Terminservice-und Versorgungsgesetz. Das soll gesetzlich Versicherten schneller Termine bei Fachärzten und Psychotherapeuten vermitteln und bietet gleichzeitig finanzielle Anreize für Hausarztvermittlungsfälle. Die Vergütungsanreize sollen aber wegfallen
Die gesetzlichen Krankenkassen und auch Verbraucherschützer begrüßen dagegen Warkens Sparmaßnahmen - und kritisieren, dass Interessenverbände wie die KVWL Druck machen, um ihre Beiträge zur Reform klein zu halten.
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