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Klimaschutz: Stadt Warendorf für Projekt Emswärme ausgezeichnet

V.l.n.r.: Christian Mildenberger (Geschäftsführer NRW.Energy4Climate), Peter Pesch (Baudezernent), Josef Hovenjürgen (Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW)

Die Stadt Warendorf freut sich über den European Energy Award für ausgezeichneten Klimaschutz. Den Preis hat ein Vertreter des NRW-Heimatministeriums heute (Donnerstag) an insgesamt fünf Kommunen überreicht. Warendorf wurde für das Projekt „Emswärme“ ausgezeichnet“, dafür, dass die komplette Altstadt künftig ohne teure Energieimporte auskommen wird.

Vier Großwärmepumpen ziehen Heizenergie aus der Ems

Die Heizenergie wird künftig in Warendorf direkt aus der Ems gezogen - mit vier Großwärmepumpen. Anschließend wird die Energie in ein neues Wärmenetz eingespeist, das ab 2027 die historische Altstadt und weitere Stadtteile versorgen soll. Der Strom für die Wärmepumpen stammt ebenfalls aus regenerativen Quellen. Warendorf ist damit Vorreiter in Sachen Klimaschutz, hieß es in Wuppertal. 

Neues Zertifizierungsverfahren kommt

Verliehen wurde der European Energy Award auf dem Kommunalkongress NRW in Wuppertal, 300 Städte und Gemeinden waren dort vertreten.  Der European Energy Award wurde zum letzten Mal vergeben - er wird vom Zertifizierungsverfahren „Klimakommune Deutschland“ abgelöst. 

Neben Warendorf wurden heute die Kommunen Dülmen, Minden, Wuppertal und Greven ausgezeichnet.