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Kommunen im Kreis Warendorf bekräftigen finanzielle Notlage - Kritik am Kreis

Die Finanzlage der Städte und Gemeinden ist ernst. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis Warendorf haben sich auf ihrer Konferenz zur aktuellen Lage ausgetauscht. Die Worte, die sie danach wählen, sind drastisch.

Einsparpotenzial erkannt

Warendorfs Bürgermeister Peter Horstmann erklärt, es sei die dramatischste kommunale Finanzkrise der Nachkriegszeit. Vor allem die Forderungen des Kreises sind den Verwaltungschefs ein Dorn im Auge. Im vorgestellten Kreishaushalt soll die Kreisumlage nochmals deutlich steigen. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sehen noch deutliches Einsparpotenzial, zum Beispiel in der Organisation oder beim Personalbedarf. So könnten mindestens sieben Millionen Euro eingespart werden.

Kreisumlage wird kritisiert

Für das kommende Jahr soll die Kreisumlage insgesamt um rund 18 Millionen Euro steigen. Das ist ein Plus von neun Prozent. Die Städte und Gemeinden könnten die immer weiter steigenden Umlagen nicht einfach auffangen, heißt es in einer Stellungnahme. Auch die Idee, Kosten des Rettungsdienstes nach der Einigung mit den Krankenkassen auf die Kommunen umzulegen, wird kritisch gesehen. Mehr Infos dazu gibt es hier.