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Kreis Warendorf: Deutlich mehr Wintereinsätze

Symbolfoto

Der Winterdienst des Kreises Warendorf musste in den letzten Monaten viel öfter ausrücken, als noch in der Saison davor. Den ersten Einsatz gab es Mitte November – am Ende verzeichneten die beiden Bauhöfe in Warendorf und Beckum jeweils 52 Einsätze, zog der  Kreis Warendorf auf unsere Nachfrage Bilanz. 

Salzvorräte aufgebraucht

Insgesamt 1720 Tonnen Salz wurden gestreut. Bis Januar gab es keine Probleme mit Nachschub – danach kam es zu Engpässen. Die Folge: Die Autobahnmeistereien wurden zuerst mit Salz beliefert, Kommunen und Kreise nur unregelmäßig. Der Kreis hat dann Salz in Italien bestellt. 

Viele Frostschäden auf den Straßen

Die vergleichsweise vielen Frosttage haben auch zu deutlich mehr Schäden auf den Kreisstraßen geführt. Die meisten Schäden sind aber auf Strecken entstanden, die ohnehin saniert werden müssen, hieß es aus dem Kreishaus. 

Das es deutlich mehr Frostschäden gab, hat  der Kreis daran gemerkt, dass viel mehr Material gebraucht wurde, um die Schlaglöcher provisorisch zu verschließen. Dafür wird Kaltasphalt benutzt und davon wurde in diesem Winter 30 Prozent mehr eingebaut.