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Kreis Warendorf: Kommunen im Einsatz gegen Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner breitet sich bei uns in der Region seit Jahren immer weiter aus. Die Raupen sorgen mit ihren Brennhaaren für teils schwere körperliche Reaktionen bei Menschen. Die Kommunen werden jetzt zunehmend wieder aktiv.

Unterschiedliche Methoden

Die Kommunen gehen zum Teil sehr unterschiedlich vor. In Telgte hängen Nistkästen für Meisen. Die Vögel sind natürliche Fressfeinde der Raupen. Dazu lässt die Stadt zum Beispiel in der Nähe von Kindergärten Nester absaugen. In Beelen setzt die Stadt gezielt Nematoden aus. Das sind Fadenwürmer, die ebenfalls als natürliche Feinde gegen den Eichenprozessionsspinner gelten. So wird der Einsatz von Bioziden in beiden Kommunen vermieden.

Einsätze werden priorisiert

An Stellen, wo weniger Menschen unterwegs sind, werden Hinweisschilder aufgestellt. Hier werden die Nester seltener beseitigt. Die Behörden weisen darauf hin, dass für die Beseitigung auf Privatgrundstücken die Eigentümer selbst verantwortlich sind, um die Nester der Eichenprozessionsspinner zu entsorgen.