Kreistag will Zukunfts-Signal für Josephs Hospital Warendorf senden
Der Kreis Warendorf ist weiterhin bereit, sich an einer Lösung zu beteiligen, die den Fortbestand des Warendorfer Krankenhauses in neuer Trägerschaft der AMEOS Gruppe ermöglicht. Jetzt gelte es, den Fortbestand des Josephs-Hospitals und der Arbeitsplätze im Krankenhaus durch so wörtlich „besonnenes Handeln des Kreises“ nicht zu gefährden.
Da sich der Restrukturierungsbevollmächtigte des Josephs Hospitals in einem Schreiben an den Kreis Warendorf gewandt und um Unterstützung gebeten hat, wurde eine Dringlichkeitssitzung des Kreistages für Freitag (26.9.) einberufen. Und zwar am Morgen nach der Ratssondersitzung der Stadt Warendorf (25.9.).
Der Restrukturierungsbevollmächtigte erwartet durch die Entscheidung der Stadt erhebliche Unruhe in der Mitarbeiterschaft und befürchtet, dass ein dadurch eventuell ausgelöster Weggang von Mitarbeitern die Sanierungsbemühungen erschweren würde. Der Kreistag wird darüber entscheiden, ob eine grundsätzliche Bereitschaft besteht, die AMEOS Krankenhausgesellschaft Warendorf mbH von finanziellen Forderungen der Stadt Warendorf freizustellen.
Das könnte passieren, wenn die Stadt Warendorf auf die zugunsten der Stadt eingetragene Sicherungshypothek in Höhe von rund 3,0 Millionen Euro zurückgreifen sollte. Die Freistellung würde ausschließlich für den Fall erfolgen, dass die Stadt Warendorf im Rahmen einer (gerichtlichen) Auseinandersetzung mit den kvw aus der Verpflichtungserklärung vom 10.11.1986 in Anspruch genommen wird und daraufhin Regress auf die Grundstückssicherheiten des Krankenhauses nimmt, heißt es aus dem Kreishaus.
Und weiter „Die Freistellung würde der Aufrechterhaltung der Sanierungsbemühungen der AMEOS Gruppe, der Fortführung des Krankenhausbetriebs in Warendorf und mittelbar der Absicherung der Altersvorsorge der Beschäftigten dienen. Es wäre ein wichtiges Signal an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des JHW, dass der Kreis zum Krankenhaus steht und sich für eine gute Zukunft des Hauses, eine berufliche Perspektive für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Gesundheitsversorgung im Nordkreis einsetzt.“
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