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Landesstatistiker: Familienhaushalte im Kreis Warendorf schwinden

Bis spätestens Mitte des Jahrhundert werden landesweit 390.00 Haushalte in ganz NRW verschwunden sein. Das zeigt die aktuelle Haushaltsmodellrechnung der Landesstatistiker. Der Abwärtstrend zeigt sich auch im Kreis Warendorf. 

Familienhaushalte schwinden

Betroffen sind vor allem klassische Familienhaushalte – und damit auch Haushalte mit geringem Altersschnitt .Den größten Schwund erwarten die Landesstatistiker im Kreis Warendorf bei Haushalten mit vier oder mehr Persone, mit einem Minus von 7,4 % innerhalb der nächsten 25 Jahre. Der Kleinfamilienhaushalt mit zwei Eltern und einem Kind wird um 6,5 % zurückgehen.

Einzelhaushalte werden immer älter

Wachsen wird dagegen nicht nur im Kreis Warendorf die Zahl der Ein-Personen-Haushalte, um geschätzt 6,5 %.  Das hat auch mit der Überalterung der Gesellschaft zu tun. Schon vor zwei Jahren war die Mehrheit der Menschen in NRW, die alleine lebte, 80 Jahre und älter. Dabei gab es viermal mehr Frauen als Männer. Diese Altergruppe wird auch bis zum Jahr 2070 den größten Zuwachs innerhalb der Einpersonenhaushalte verzeichnen, so die Landestatistiker. Auch die Menschen in Zweipersonenhaushalte werden im Schnitt immer älter. Diese Haushaltsgruppe wird im Kreis Warendorf sich nur wenig verändern.