Landwirte im Kreis Warendorf fordern praktikablere Lösungen bei der Rattenbekämpfung
Ratten und Mäuse bleiben für viele landwirtschaftliche Betriebe im Kreis Warendorf ein großes Problem. Künftig gelten deswegen strengere Regeln bei der Schadnagerbekämpfung. Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband fordert aber praktikablere Lösungen – gerade vor dem Hintergrund gesundheitlicher Risiken wie dem Hantavirus.
Neue Regelung zur Schadnagerkämpfung nicht so umsetzbar
Für die neue Regelung bei der Bekämpfung von Schadnagern brauchen Landwirte ab 2027 eine zusätzliche Sachkunde mit extra Schulungen und Prüfung. Ein Sachkundenachweis Pflanzenschutz reicht dann nicht mehr, um ein bestimmtes Mittel gegen die Nager kaufen zu können. Die Landwirte befürchten dadurch mehr Bürokratie und es drohen dann Lücken in der Schädlingsbekämpfung.
Ratten übertragen viele Infektionskrankheiten
Ziel müsse ein guter Schutz für Mensch, Tier und Lebensmittel bleiben, sagt der Westfälische Lippische Landwirtschaftsverband. Ratten können etwa 120 Infektionskrankheiten übertragen und verursachen außerdem Schäden an Vorräten und Gebäuden.
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