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Liveticker zum Bombenverdacht in Ahlen: Arbeiten laufen an

Foto: Stadt Ahlen

Start der Untersuchungen an der Fundstelle (Stand 07:30 Uhr)

In der Bergstraße von Ahlen sind die Spezialisten seit diesen Minuten am Werk. Die mutmaßliche Bombe soll freigelegt werden, um sie genauer zu untersuchen. Erst danach können die weiteren Maßnahmen bestimmt werden. Weitere Infos dazu könnten am späten Vormittag vorliegen, so das Ordnungsamt im Vorfeld.

Die Lage am Morgen (Stand 06:30 Uhr)

In Ahlen wird heute (29.10.2026) in der Bergstraße eine mutmaßliche Fliegerbombe freigelegt. Ab 7:30 Uhr wird die Fundstelle untersucht. Zunächst muss Einiges an Erde zur Seite geschafft werden. Erst dann können die Spezialisten vom Kampfmittelräumdienst die mögliche Bombe genau unter die Lupe nehmen. Und auch erst dann ist überhaupt klar, ob es eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist. Danach wird anhand der Größe und des Gewichts das weitere Vorgehen beschlossen.

Mehr Infos am späten Vormittag oder am Mittag

Wenn es eine Bombe ist, dann soll auch sehr schnell mit der Evakuierung begonnen werden. Je nach Größe müssen dann 850 bis 2000 Menschen im Bereich rund um die Bergstraße ihre Häuser verlassen. Wenn die Evakuierung abgeschlossen ist, dann kann die Bombe entschärft werden.

 

Hier sind alle wichtigen Infos zu den Evakuierungsplänen der Stadt Ahlen:

Je nach Größe des Blindgängers sind rund 850 bis ca. 2000 Personen sowie zwischen 55 und 215 Gewerbebetriebe von einer Evakuierung betroffen. Im Evakuierungsradius befinden sich unter anderem eine Kindertagesstätte und der Baubetriebs- und Wertstoffhof der Ahlener Umweltbetriebe (AUB). Die AUB stellen sich auf die Evakuierung ein und verkürzen am Tag der Entschärfung die Öffnungszeiten des Wertstoffhofes. „Wir werden von 8.30 bis maximal 12.30 Uhr geöffnet haben“, so AUB-Gruppenleiter Matthias Krätzig.

 

Evakuierungsteams gehen von Haus zu Haus

 

Sobald am Donnerstag feststeht, welche Bereiche zu evakuieren sind, werden Teams von Haus zu Haus ziehen und zum Verlassen der Gebäude auffordern. Zusätzlich fahren Einsatzkräfte mit Lautsprecherdurchsagen durch das endgültig feststehende Evakuierungsgebiet. Ab dann darf in die betroffene Zone nicht mehr hineingefahren werden.

 

Auf alle Eventualitäten vorbereitet sein

 

„Wer seine Wohnung verlassen muss, sollte möglichst schon jetzt Medikamente oder andere wichtige persönliche Dinge zurechtlegen, damit unverzüglich der Aufforderung Folge geleistet werden kann“, bittet Ordnungsamtsleiter Michael Göttfert. Menschen, die gegen Abend von der Arbeit nach Hause kommen, macht er darauf aufmerksam, dass unter Umständen der Weg nach Hause wegen der noch laufenden Evakuierung versperrt sein kann.

 

Feuerwehr koordiniert Krankenfahrten

 

Für Personen im Evakuierungsbereich, die krankheitsbedingt nicht ihre Wohnung verlassen können, steht die Feuerwehr für erforderliche Krankentransporte zur Verfügung.

 

Aufnahmestelle in alter Paul-Gerhardt-Schule

 

Das Ordnungsamt bittet die Personen, die während der Entschärfung ihre Wohnung verlassen müssen, sich für die Dauer der Evakuierung bei Verwandten, Freunden oder Bekannten aufzuhalten. Für betroffene Personen, die keine Möglichkeiten zum Aufenthalt finden, richtet die Stadt eine Aufnahmestelle in der alten Paul-Gerhardt-Schule (Stephansweg 10) ein.

 

Insbesondere für den Fall, dass es in dem 500 Meter-Radius zur Evakuierung kommen sollte, müssen Autofahrer mit vorübergehenden Sperrungen auch wichtiger Hauptstraßen rechnen. Betroffen wären davon abschnittsweise unter anderem der Konrad-Adenauer-Ring und die Beckumer Straße.

 

Wichtige Rufnummern:

 

Die Stadt Ahlen hat für von der Evakuierung betroffene Bürgerinnen und Bürger ein Servicetelefon eingerichtet, das während der Dienstzeit der Stadtverwaltung unter der Rufnummer 02382 59288 zu erreichen ist.

Anmeldungen für Krankentransportfahrten nimmt die Feuerwehr telefonisch entgegen unter die Rufnummer 02382 9500.

 

Im Evakuierungsradius 250 Meter (innerer Kreis) sind Bewohnerinnen und Bewohner folgender Gebäude betroffen:

 

Bergstr. 83–115 (ungerade)

Bergstr. 42–114a (gerade)

 

Borsigweg 3–21 (ungerade)

Borsigweg 2–8 (gerade)

 

Daimlerstr. 10 u. 12a

 

Gottfriedstr. 2–12

 

Harkortstr. 15–67 (ungerade)

Harkortstr. 14–66 (gerade)

 

Jägerstr. 13–35a (ungerade)

Jägerstr. 34–42 (gerade)

 

Schützenstr. 17–117b (ungerade)

Schützenstr. 18–88b (gerade)

 

Selma-Englisch-Str. 31–37

 

Siemensweg 1–9a (ungerade)

Siemensweg 2–8 (gerade)

 

Im möglichen Evakuierungsradius 500 Meter (äußerer Kreis) wären Bewohnerinnen und Bewohner folgender Gebäude betroffen:

 

Am Rodenberg 1–11 (ungerade)

Am Rodenberg 4–14 (gerade)

 

Am Stockpiper 1–15 (ungerade)

Am Stockpiper 4–20 (gerade)

 

Barbarastr. 16

 

Beckumer Str. 107–169 (ungerade)

Beckumer Str. 108–168 (gerade)

 

Bergstr. 31–153a (ungerade)

Bergstr. 42–134 (gerade)

 

Borsigweg 3–21 (ungerade)

Borsigweg 2–8 (gerade)

 

Daimlerstr. 10 u. 12a

 

Em.-v.-Ketteler-Str. 93–99

 

Gottfriedstr. 2–12

 

Halskeweg 2–12

 

Harkortstr. 15–101 (ungerade)

Harkortstr. 14–76 (gerade)

 

Jägerstr. 1–35a (ungerade)

Jägerstr. 34–42 (gerade)

 

Krämerskamp 3–19

Krämerskamp 2–12, 50-102

 

Ostberg 13 u. 17

 

Schinkelstr. 77 u. 93 (ungerade)

Schinkelstr. 26 u. 66–82 (gerade)

 

Schuckertstr. 13–19

 

Schützenstr. 3–147 (ungerade)

Schützenstr. 4–88 (gerade)

 

Selma-Englisch-Str. 1–39 (ungerade)

Selma-Englisch-Str. 6–48 (gerade)

 

Siemensweg 1–37 (ungerade)

Siemensweg 2–28 (gerade)

 

Theodor-Schwarte-Str. 61