Lufthansa bleibt am Flughafen Münster/Osnabrück: Erleichterung in Politik und Wirtschaft
Auch im kommenden Jahr können die Menschen aus dem Kreis Warendorf vom Flughafen Münster/Osnabrück nach München fliegen. Die Lufthansa hat ihren Verbleib am FMO angekündigt. Zuletzt stand der Standort öffentlich zur Debatte.
Standortkosten zu hoch
Die Kosten für den innerdeutschen Flugbetrieb seien zu hoch, so die Lufthansa zuletzt. Deshalb standen die Flüge von kleineren Flughäfen zu den großen deutschen Drehkreuzen auf dem Prüfstand. Mit der Entscheidung der Bundesregierung, die Luftverkehrssteuer zu senken und die geplante Erhöhung der Luftsicherungskosten vorerst auszusetzen, hat die Lufthansa ihre Planungen gekippt. Damit bleibt die Verbindung nach München erhalten. Seit 40 Jahren gibt es Flüge der Lufthansa zwischen dem FMO und München.
Erleichterung in der heimischen Wirtschaft
Das Aufatmen in Politik und Wirtschaft in der Region ist groß. Einige Bundestagsabgeordnete hatten sich gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaft in einem Brief für den Erhalt der Verbindungen eingesetzt. Die IHK Nordwestfalen reagierte erleichtert über die Ankündigung vom FMO, dass die Lufthansa ihr Engagement am Flughafen für 2026 beibehält. Das sei ein “wichtiger Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit”, heißt es. Die Geschäftsführung des FMO bedankte sich bei allen Beteiligten aus der Wirtschaft und der Politik für den Einsatz.