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Miele mit Standorten in Warendorf und Lette: Umsätze leicht gestiegen

Symbolbild

Der Hausgerätehersteller Miele in Gütersloh mit Standorten auch in Warendorf und Lette hat seine Zahlen für das vergangene Jahr vorgestellt. Der Umsatz stieg um 2,3 Prozent auf über fünf Milliarden Euro. Zum Gewinn hieß es lediglich: Das Ergebnis sei auskömmlich und man sei zufrieden.

Trotz des Kriegs zwischen Israel und Iran sowie globaler Unsicherheiten läuft die Produktion normal. Miele macht sich aber Sorgen um seine Mitarbeiter, heißt es. 

Sorgen um Mitarbeiter in Dubai

Miele hat Mitarbeiter in Dubai – denen geht es aber gut und sie arbeiten vorsorglich im Homeoffice. Miele sieht sich durch Lagerbestände und Zweitzulieferer breit aufgestellt. In den USA belasten aber zusätzliche Zölle auf Stahl, Aluminium und Kupfer die Kosten. 

Die Preise wurden zum Jahresanfang erhöht, die Konkurrenz steht aber vor denselben Herausforderungen, heißt es.

Größter Umsatz weiterhin bei Küchengeräten

Rund 80 Prozent des Umsatzes erzielt Miele weiterhin mit Küchengeräten. Deutlich gewachsen ist aber auch der Bereich Professional. Dort setzt das Unternehmen inzwischen rund eine Milliarde Euro um – etwa mit Wäschereitechnik für Hotels und Kreuzfahrtschiffe oder mit Reinigungsgeräten für Labore und Zahnarztpraxen. Hoffnung setzt Miele außerdem auf neue Produkte, die auf der IFA Berlin vorgestellt wurden – etwa eine Outdoor-Küche und eine neue Dampfgarschublade, die bald auf den Markt kommen sollen.
  

Weltweit beschäftigt Miele knapp 23.000 Mitarbeiter. Rund 10.870 arbeiten in Deutschland, etwa 5.500 am Stammsitz in Gütersloh.