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Millionen-Beträge durch riskante Investments verloren: KVWL kündigt Aufarbeitung an

Symbolbild

Nach Berichten über Millionenverluste durch riskante Geldanlagen reagiert jetzt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Sie hat eine umfassende Aufarbeitung ihrer Finanz-Anlagen angekündigt. 

Hintergrund sind Recherchen unter anderem von der Süddeutschen Zeitung. Demnach sollen mindestens 17 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen rund 170 Millionen Euro durch riskante Investments verloren haben. 

Erste Hinweise hätte die KVWL nach eigenen Angaben vor zweieinhalb Jahren erhalten. Gegen ein früheres Vorstandsmitglied läuft bereits ein Gerichtsverfahren. Laut den Medienberichten hatten die betroffenen Krankenkassen und die Kassenärztlichen Vereinigungen in Immobilienfonds investiert.