Skip to main content

Münster/Osnabrück: Studie deckt geistlichen Missbrauch auf

Symbolbild

Eine Forschungsgruppe der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster hat am Vormittag eine Studie zu geistlichem Missbrauch vorgestellt. Auftraggeber waren die Bistümer Osnabrück und Münster sowie die Deutsche Bischofskonferenz.

Fokus der Studie auf spirituellen Missbrauch

In der Studie geht es nicht um Fälle körperlicher Misshandlung, sondern um spirituellen Missbrauch in geistlichen Gemeinschaften. Entscheidende Anziehungskraft hatte dabei das Charisma der Leitungsfiguren, die für die Mitglieder in vielerlei Hinsicht ein Vorbild waren, heißt es in der Studie.

Reaktionen und Konsequenzen der Bistümer

Missstände seien später bagatellisiert und die Glaubwürdigkeit derer, die sie benannten, herabgesetzt worden. Die Bistümer wollen aus der Studie Lehren ziehen und für Verbesserungen in den geistlichen Gemeinschaften sorgen.