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Nach Angriffen aufs NRW-Stromnetz: Kreis Warendorf auf Sabotage vorbereitet

Höchstspannungsleitungen

Der Kreis Warendorf ist nach eigenen Angaben auf mögliche Sabotageangriffe gegen die kritische Infrastruktur vorbereitet. Auch bei einem längeren Stromausfall sollen Rettungsdienst und Katastrophenschutz weiterarbeiten können.

Vorkehrungen für Ausfälle getroffen

Der Kreis hat dafür technische und organisatorische Vorkehrungen getroffen. Auch die Kreisverwaltung soll bei einem Zusammenbruch der Stromversorgung über einen längeren Zeitraum arbeitsfähig bleiben. Wie einzelne Anlagen wie Umspannwerke oder Gasleitungen geschützt werden, sagt der Kreis aus Sicherheitsgründen nicht. Für den Schutz seien grundsätzlich die jeweiligen Betreiber verantwortlich.  Außerdem ist der Kreis Warendorf nach eigenen Angaben in ein europäisches Sicherheitsnetz eingebunden.

Angriffe aufs Stromnetz in NRW und Brandenburg

In der vergangenen Woche hatte es eine Reihe von Sabotageaktionen gegen Umspannwerke in der Nähe von Kraftwerken gegeben, unter anderem in Bergheim bei Köln und in Dormagen. Ein 48-jähriger Mann aus Gevelsberg hat sich zu den Anschlägen in NRW bekannt, er ist weiter auf der Flucht. In zwei Bekennerschreiben nannte er die Nutzung fossiler Energien als Grund für seine mutmaßlichen Taten.