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Nach Hantavirus-Ausbruch: im Kreis Warendorf gibt es kaum Fälle

Nach mehreren Fällen des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff wächst auch in Deutschland die Aufmerksamkeit rund um das Virus. Bei uns im Kreis Warendorf spielt das Virus keine Rolle, es gab laut Kreisverwaltung keine einzige Meldung in diesem Jahr.

Die Lage im Kreis Warendorf

Im vergangenen Jahr wurden fünf Patienten und ein Jahr davor ein Patient registriert, die sich mit einem Hantavirus infiziert hatten. Davon gibt es fünf. Dazu gehört das Andes-Virus, das aktuell auf dem Kreuzfahrtschiff ausgebrochen ist. Hantaviren werden über Ausscheidungen von Nagetieren wie Ratten oder Mäusen verbreitet. In den menschlichen Körper gelangen sie über Atemwege verletzte Haut und Lebensmittel. Wer da putzt, wo Mäuse ihren Dreck hinterlassen oder tote Tiere beseitigen muss, sollte laut Gesundheitsamt eine Atemschutzmaske und Handschuhe tragen.

Nach Ausbruch: Urlauber wieder zurück

Auf dem Kreuzfahrtschiff “Hondius” waren nach einem Halt in Südafrika die ersten Hantavirus-Fälle aufgetaucht. Die Weltgesundheitsorganisation wertet das als lokalen Ausbruch. Mehrere deutsche Urlauber vom Kreuzfahrtschiff sind inzwischen wieder in Deutschland. Sie werden in Frankfurt in einer Klinik genauestens untersucht.