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Rottweiler nach Angriff in Westkirchen eingeschläfert

Symbolfoto: Tierheim

In Westkirchen hatten am Rosenmontag zwei Rottweiler einen kleinen Hund angegriffen und getötet sowie dessen Besitzerin verletzt. Einer der beide Rottweiler ist eingeschläfert worden. Das hat uns der Kreis Warendorf bestätigt. Die beiden Hunde waren über einen Gartenzaun auf ein Firmengelände gesprungen, wo die Frau mit ihrem Hund spazieren ging.

Rottweilerrüde zeigte ausgeprägtes Jagdverhalten

Die Stadt Ennigerloh hatte die beiden Hunde ins Tierheim bringen lassen. Dort wurden sie von Tierärzten des Kreis-veterinäramtes begutachtet. Das Ergebnis: Der Rüde zeigte ein ausgeprägtes Jagdverhalten gegenüber Artgenossen, was wegen seines jungen Alters von gerade mal 11 Monaten als problematisch gewertet wurde – ohne eine Chance auf Therapiefähigkeit, heißt es vom Kreis. Außerdem war nicht klar, ob das Tier gegen Tollwut geimpft war, weil es illegal und ohne Papiere nach Deutschland eingeführt worden war. 

Rottweilerhündin wird weitervermittelt

Die Rottweiler-Hündin hat die Begutachtung gut abgeschlossen und kann jetzt an einen geeigneten, neuen Halter vermittelt werden. Hintergrund ist, dass Rottweiler in NRW als Listenhunde gelten und nur von Personen mit einer Erlaubnis des Ordnungsamtes gehalten und mit einem Sachkundenachweis geführt werden dürfen.