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Schüsse in Ahlen: Vier Jahre Haft für Angeklagten

Symbolfoto

Wegen Schüssen auf seinen früheren Arbeitgeber in Ahlen ist ein 55-jähriger Augsburger zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann stand wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht Münster. Er hatte im Frühjahr letzten Jahres seinem Ex-Chef aufgelauert und vor dessen Haus auf ihn geschossen. 

Viel Geld gefordert

Der Ahlener hatte sich geweigert, 200.000 Euro an den Angeklagten zu zahlen. Dieses Geld hatte der nach Beendigung seines Arbeitsverhältnisses nachträglich verlangt. 

Schon vorher bedroht

Schon einige Monate vor der Tat hatte der Augsburger ihm gedroht: Er legte eine Patrone auf den Briefkasten seines Ex-Chefs und zerkratzte seine Autos mit einem scharfen Gegenstand. Mitte März fing er ihn dann ab und schoss dreimal auf ihn: Die Kugeln trafen seinen Fuß und den Unterschenkel – und dafür geht der Täter jetzt ins Gefängnis.

Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre Haft gefordert.