Lokalnachrichten
Sicherheit bei den Martinsumzügen im Kreis Warendorf
Wie steht es um die Sicherheitsauflagen für die Martinsumzüge im Kreis Warendorf? Wir haben nachgefragt bei den Kommunen.
Bisher sind bei der Stadt Warendorf keine neuen oder zusätzlichen Sicherheitsauflagen bekannt, welche bei den diesjährigen Martinsumzügen berücksichtigt werden müssen. Lediglich die Absicherung der Strecken werde, unter Berücksichtigung des Umfangs der polizeilichen Begleitung in diesem Jahr, nach Rücksprache mit der Polizei bei allen Veranstaltungen neu überprüft, schreibt uns ein Sprecher der Stadt. Das folge daraus, dass sich teilweise Änderungen ergeben haben in welchem Umfang die Polizei Umzüge begleitet.
Konkrete Auswirkungen (z.B. möglicherweise mehr Sperrmaterialien oder der Einsatz von Ordnerpersonal) können derzeit aber noch nicht getroffen werden, weil die Prüfungen noch nicht abgeschlossen wurden, heißt es. In Bezug auf ausgiebige Schutzmaßnahmen wie zum Beispiel Zufahrtsschutzsysteme könne man seitens der Stadtverwaltung mitteilen, dass derzeit der Fokus nur auf den Großveranstaltungen liegt, welche bereits auf einem Sicherheitskonzept beruhen und zum Beispiel mit einer sehr hohen Besucheranzahl verbunden sind. Martinsumzüge fallen in der Form, wie sie in Warendorf stattfinden, aufgrund ihrer Größe und Struktur nicht in diese Kategorie.
Darüber hinaus ist keine konkrete Gefährdungslage für die Martinsumzüge bekannt. Es gilt lediglich eine allgemein hohe aber abstrakte Gefährdungslage, die auf das gesamte öffentliche Leben zutrifft.
Auch in Ennigerloh gibt es Martinsumzüge. Eine Anfrage der katholischen Gemeinde St. Jakobus hat das Ordnungsamt bereits erhalten. Der Umzug soll von der Kirche im Drubbel bis zur Mühle gehen. Der Umzug wird, wie die Umzüge der Schützenvereine, durch die Polizei gesichert und begleitet, heißt es von der Stadt. Eine verkehrsrechtliche Anordnung / Erlaubnis werde durch die Kreisverwaltung erlassen.
Die Durchführung von Martinsumzügen werde in enger Abstimmung zwischen den ausrichtenden Vereinen oder Kirchengemeinden und den Ordnungsämtern der Städte und Gemeinden geplant. Der Kreis Warendorf ist in der Regel nicht eingebunden, schreibt uns ein Sprecher der Kreisverwaltung.
Das Ordnungsamt der Stadt Ahlen hat seine Überlegungen bezüglich der Martinsumzüge noch nicht abgeschlossen.
Die Stadt Beckum schreibt: „Unser Martinsumzug findet wie geplant statt.“
In Oelde sei das aktuell kein Thema, zumal die größte Veranstaltung ohnehin im Vier-Jahreszeiten-Park stattfindet und damit geschützt sei, schreibt eine Sprecherin der Stadt.
Aus Wadersloh heißt es, die Polizei führt jeweils einzelne Lagebewertungen durch und orientiert sich an Gefährdungseinschätzungen. Sie hat jedoch nur eine beratende Funktion, verantwortlich sind weiterhin die Veranstalter. Ein Umzug durch die Straßen könne nicht hermetisch abgeriegelt werden, eine Sicherung erfolgt jedoch in Teilen durch Feuerwehr, DRK und Polizei.
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