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Sicherheitsgipfel für Bahnmitarbeiter: Eurobahn setzt auf Bodycams

Symbolbild

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz hat die Bahn heute (13. Februar) zu einem Gipfeltreffen in Berlin eingeladen. Politiker, Bahnvertreter und Gewerkschaften wollen über mehr Sicherheit für Bahnmitarbeiter sprechen. 

Eurobahn: Sicherheit ihrer Mitarbeiter

Wir bei der Eurobahn nachgefragt, die bei uns im Kreis viele Verbindungen unterhält, was tut sie für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter?

Die Eurobahn setzt dafür unter anderem auf Video-Aufzeichnungen. Seit vergangenem Jahr können Kundenbetreuer freiwillig eine Bodycam tragen. Viele berichten, dass sie sich dadurch sicherer fühlen – und auch die Fahrgäste. Außerdem sind alle Züge videoüberwacht.

Für noch mehr Sicherheit bräuchte es aber mehr Servicepersonal in den Zügen – ihre Zahl ist allerdings in den Verkehrsverträgen festgeschrieben. Die Eurobahn fordert deshalb von der Politik, die Rahmenbedingungen so zu ändern, dass mehr Kundenbetreuer eingesetzt werden können.

NWL: Videoüberwachungen 

Wir haben dazu beim Zweckverband Nahverkehr Westfalen Lippe, NWL nachgefragt. Der setzt nach eigenen Angaben auf eine Reihe von Maßnahmen, um für mehr Sicherheit zu sorgen. 

 Zu den Maßnahmen mehr Videoüberwachung in Zügen und an Bahnhöfen sowie Schwerpunktkontrollen durch Bundespolizisten. Kommt es zu Sicherheitsvorfällen, werden diese analysiert um dann gezielt gegensteuern zu können, heißt es vom NWL.  Man arbeite dabei mit anderen Verekehrsverbänden  und dem Kompetenzcenter Sicherheit NRW zusammen.  

Der NWL regelt die Verkehrsleistungen mehrerer Unternehmen wie etwa der eurobahn in unserer Region, hat selbst aber kein eigenes Personal.