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Stellenabbau in der Industrie trifft besonders den Kreis Warendorf

Steffen von Glahn, Vorsitzender des IHK-Industrieausschusses Fotoquelle: IHK Nord Westfalen

Der Stellenabbau in der Industrie hat auch das Münsterland erreicht. Die Industrie- und Handelskammer zeigt sich zunehmend besorgt. Sie hat Daten der Agentur für Arbeit ausgewertet. Demnach ist die Zahl der Industrie-Arbeitsplatze zwischen 2022 und 2025 um fast 4 Prozent zurückgegangen. 

Besonders viele Industriejobs im Kreis Warendorf

Laut IHK befinden sich die Industriehochburgen allesamt im Münsterland – und der Kreis Warendorf hat den höchsten Anteil an Industriejobs. Der Rückgang trifft fast alle Kommunen bei uns. 

Hunderte Jobs weggefallen

Fast 11 Prozent weniger Industriejobs gibt es beispielsweise in Ahlen (-437 Stellen)  und Beckum (-607). Gut 7 Prozent sind es in Ennigerloh (-219). 10 Prozent weniger muss Sassenberg (-374) verkraften - und die Zahlen für das laufende Jahr fließen hier noch gar nicht mit ein. 

Alarmierende Ergebnisse

In den letzten Jahren sind insgesamt rund 1820 Stellen in der Industrie im Kreis Warendorf weggefallen. Dabei beträgt der Anteil der Industrie an Arbeitsplätzen bei uns 30 Prozent. Die IHK spricht von  „alarmierenden“ Entwicklung in der Region. Die Industrie ist hoch produktiv und bietet gut bezahlte Arbeitsplätze. Gehen sie verloren, gefährdet das unseren Wohlstand insgesamt“, warnt der Vorsitzende des IHK-Industrieausschusses, Steffen von Glahn.