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Streit um Fehlfahrten beim Rettungsdienst: NRW schlägt Kompromiss vor

Im Streit um die Kosten bei Fehlfahrten des Rettungsdienstes hat das Land NRW einen Kompromissvorschlag gemacht. Der sieht vor, dass die Krankenkassen in diesem Jahr bezahlen, wenn es nicht mehr als 15 Prozent aller Einsätze sind. Mike Mathis, die Sache hat aber einen Haken.

Kompromissvorschlag des Landes NRW

Genau, der Vorschlag sieht nämlich vor, dass die Krankenkassen die Kosten für die Fehlfahrten in diesem Jahr tragen. Allerdings nur bis zu einer Quote von 15 Prozent.

Herausforderung: Hohe Fehlfahrtenquote in Kommunen

In einigen Kommunen in NRW sind aber 25 Prozent aller Rettungsdiensteinsätze Fehlfahrten. Wer die fehlenden zehn Prozent zahlen soll, lässt das Land offen. Klar ist, dass die Kosten nicht aus Steuergeldern gedeckt werden dürfen. Es ist also möglich, dass Patienten für Fehlfahrten selber zahlen müssen.