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Lokalnachrichten

Untersuchung zum Wohneigentum im Kreis Warendorf

Symbolfoto

Vom Einfamilienhaus bis zur Eigentumswohnung: Im Kreis Warendorf gibt es 69.700 Wohnungen, für die keine Miete bezahlt werden muss. Das geht aus einer Untersuchung des Pestel-Instituts zum Wohneigentum hervor – der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel hatte sie in Auftrag gegeben. 

Die Experten haben für den Kreis Warendorf eine Wohneigentumsquote von 53,4 Prozent ermittelt – und damit gibt es bei uns viel mehr Eigentum als im Bundesdurchschnitt, der bei einer Quote von 43,5 Prozent liegt. 

25- bis 40-Jährige Verlierergeneration

Die Wissenschaftler vom Pestel-Institut sprechen von Deutschland als „Mieter-Land“. Aber auch im Kreis Warendorf können sich der Untersuchung zufolge immer weniger Menschen ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung leisten. Das betrifft besonders die Gruppe der 25 bis 40-Jährigen. Die „Nestbauer-Generation“ sei längst zur Verlierer-Generation beim Wohneigentum geworden, heißt es vom Pestel-Institut.

Staatliche Unterstützung gefordert

Es fehle an staatlicher Unterstützung, kritisiert der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel: “ Der Bund hat zuletzt die Eigenheimzulage und dann das Baukindergeld abgeschafft - und damit die effektive Förderung von Wohneigentum faktisch eingestellt.” Der Verband fordert von der Politik, schnell eine “Hausförderung” in die Wege zu leiten. Notwendig seien direkte Zuschüsse.