Verbraucherzentrale Ahlen: Sammelklage gegen Amazon-Prime-Preiserhöhung läuft
Wer für seine Amazon-Prime-Mitgliedschaft zu viel bezahlt hat, könnte Geld zurückbekommen. Denn gegen den Internetriesen läuft eine Sammelklage der Verbraucherzentrale NRW. Ihr könnt Euch noch daran anschließen, sagt uns Judith Spittler von der Verbraucherzentrale Ahlen.
Sammelklage läuft vor dem Oberlandesgericht Hamm
Mittlerweile seien schon mehr als 143.000 Betroffene dabei. Die Verbraucherzentrale NRW klagt aktuell vor dem Oberlandesgericht Hamm gegen den Internetriesen.
Vor vier Jahren hatte Amazon die Preise für bestehende Prime-Mitgliedschaften erhöht – und zwar ohne ausdrückliche Zustimmung der Kunden, sagt die Verbraucherzentrale.
Keine Zustimmung der Amazon-Kunden eingeholt
Der monatliche Preis stieg auf 8 Euro 99, der Jahrespreis auf 89,90 Euro. Sie hält die Erhöhung für rechtswidrig und hat deshalb im Dezember letzten Jahres eine Sammelklage eingereicht. Amazon soll die zuviel gezahlten Beiträge an die Betroffenen zurückzahlen.
Wer sich anschließen will, sollte erstmal einen Klagecheck machen – das geht kostenlos mit dem Online-Check der Verbraucherzentrale. Wenn der positiv ausfällt, können sich die Betroffenen ins Klageregister beim Bundesamt für Justiz eintragen.
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