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Vogelgrippe in einem kleinen Geflügelbestand im Kreis Warendorf nachgewiesen

Symbolbild

Die Vogelgrippe ist in einem Kleinbestand im Kreis Warendorf nachgewiesen worden. Eine Sperrzone musste nicht eingerichtet werden. Denn es handele sich um eine kleine Haltung mit nur wenigen Hühnern und Enten, sagte uns der Kreis. Deswegen war eine Sperrzone nicht notwendig und damit sind auch andere Tierhaltungen im Umkreis auch nicht davon betroffen. Der Bestand, der sich im östlichen Kreisgebiet befindet, wurde geräumt. Anschließend wurden die Stallungen fachgerecht desinfiziert. 

Das Kreisveterinäramt appelliert an die Geflügelhalter weiterhin auf Bio-Sicherheit in ihren Nutztierhaltungen zu achten. 
Den Geflügelhaltern im Kreis Warendorf wird dringend empfohlen, ihre Tiere aufzustallen bzw. die Ausläufe zu überdachen um eine Infektion mit dem Virus zu vermeiden.

Erster Fall im Kreis in einer Geflügelhaltung

Die Vogelgrippe ist auch im Kreis Warendorf noch nicht überstanden. Es handelt sich um den ersten Fall der Vogelgrippe, der in einer Haltung nachgewiesen wurde. Das Virus war zuvor nur an verendeten Wildvögeln im Kreis Warendorf aufgetaucht, wie etwa an Wildgänsen oder Kranichen. Seit den Vogelzugbewegungen im Herbst waren es grob geschätzt etwa 20, sagt der Kreis. 

Wenn Spaziergänger verendete Wildvögel finden, sollten sie nach wie vor das kommunale Ordnungsamt oder das Kreisveterinäramt informieren.