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Vorwürfe gegen Stadt Ahlen: belastete Böden in Lärmschutzwall

Arbeiten am zweiten Abschnitt der Osttangente (Bild: Stadt Ahlen)

Beim Bau eines Lärmschutzwalls an der Osttangente in Ahlen sind nur unbedenkliche Böden verbaut worden. Das betont die Stadt Ahlen in einer Mitteilung. Sie reagiert damit auf Vorwürfe in einem anonymen Schreiben, das Anwohner des Lärmschutzwalls erhalten haben.

Vorwürfe in anonymem Brief 

Der Vorwurf: schadstoffbelasteter Boden vom ehemaligen Kohlenlagerplatz an der Zeche sei dort vewendet worden, Gefahr für Gesundheit und Umwelt sei die Folge. Auch von einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Dortmund ist die Rede. Der Leiter der Ahlener Umweltbetriebe Dennis Hadrika nennt die Behauptungen “unzutreffend”: eine Gefährdung für Anwohnende, Grundwasser oder Umwelt bestehe nicht. Auch eine Belastung der Werse sei "ausgeschlossen." 

Belasteter Boden wurde entsorgt

Der zwischengelagerte Boden auf dem ehemaligen Kohlenlagerplatz stamme unter anderem von der städtischen Baustelle “Jahnwiese”. Belasteter Boden von dort sei aber vollständig abgetragen und fachgerecht entsorgt worden, so Hadrika. Die Stadt prüft jetzt auf mögliche Verfehlungen Dritter. Hadrika will außerdem noch einmal das Gespräch suchen, sagte er uns: