Zweckverband Nahverkehr Westfalen Lippe sieht ländlichen Raum benachteiligt
Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe, NWL, macht sich für die Stärkung des Schienenverkehrs in NRW stark. Mit dem neuen Gesetzesentwurf der Landesregierung dazu ist er allerdings nicht zufrieden.
Ländlicher Raum von Kürzungen betroffen
Im geplanten Zusammenschluss mit VRR und go.Rheinland unter einem Dach namens „Schiene.NRW“ kann der NWL zwar grundsätzlich noch Chancen sehen. Er sieht aber auch wesentliche Risiken: geplante Kürzungen benachteiligten den ländlichen Raum per se, weil hier viele Strecken eingleisig, technisch veraltet und damit störanfällig sind.
NWL sieht auch kommunale Mitbestimmung in Gefahr
Während in Ballungsräumen auf einen ausgefallenen Zug meist kurzfristig der nächste folge, drohe im ländlichen Raum der Kollaps, sollte es zu Kürzungen kommen. Auch sei die kommunale Mitbestimmung durch die geplante Organisationsstruktur sei in Gefahr. Der NWL fordert daher umgehend ein Gespräch mit dem Ministerium und den anderen Aufgabenträgern – im Beisein des Ministers.
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