Berlin | Umfrage: Mehrheit findet FDP in Parlamenten verzichtbar
FDP in schwieriger Lage
Berlin (dpa) - Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland hält die FDP einer Umfrage zufolge in den Parlamenten für verzichtbar. Auf die Frage, für wie wichtig sie es halten, dass die Liberalen dort vertreten sind, antworteten 40 Prozent der Befragten mit «nicht wichtig» und weitere 22 Prozent mit «eher nicht wichtig». Nur 7 Prozent sahen das in der YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur als «sehr wichtig» und weitere 21 Prozent als «eher wichtig» an.
Die FDP hatte im Februar vergangenen Jahres bei der Bundestagswahl nur 4,3 Prozent der Zweitstimmen geholt und war damit aus dem Parlament geflogen. Mit 4,4 Prozent ereilte sie soeben bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg dasselbe Schicksal. Dies war für die FDP besonders schmerzhaft, weil sie Baden-Württemberg als ihr Stammland ansieht.
Bei Wahl in Rheinland-Pfalz droht der FDP die nächste Pleite
Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz an diesem Sonntag droht der FDP die nächste schwere Niederlage. Dort sind die Liberalen sogar noch an der Landesregierung beteiligt. In den Wahlumfragen wird die FDP aber gar nicht mehr einzeln aufgeführt, weil sie dort bei weniger als 3 Prozent liegt.
FDP wird vor allem als Anwalt von Topverdienenden gesehen
Gefragt, wessen Interessen die FDP am ehesten vertritt, entschieden sich die mit Abstand meisten Befragten für die Gruppe der Selbstständigen und Topverdienenden. 35 Prozent stimmten dem voll und ganz zu, weitere 31 Prozent antworteten mit «eher ja». Als Interessenvertretung von Arbeitern und Angestellten wird die FDP dagegen kaum wahrgenommen. Nur 2 Prozent der Befragten sahen dies voll und ganz als richtig an, weitere 16 Prozent gaben «eher ja» an.
Ähnlich sah es bei der Antwortmöglichkeit aus, die FPD vertrete vor allem die Interessen junger Menschen (2 Prozent voll und ganz, 21 Prozent eher ja). Auch als Anwalt der Rentnerinnen und Rentner werden die Liberalen nicht angesehen. Das bewerteten ebenfalls nur 2 Prozent voll und ganz als richtig und 14 Prozent als eher richtig.
© dpa-infocom, dpa:260319-930-836396/1
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