Wiesbaden | Mann hängt kopfüber am Zaun
Zwischenfall in der Nacht
Wiesbaden (dpa) - Ein Mann hat sich in Wiesbaden an einem Zaun aufgespießt. Zwei Joggerinnen bemerkten den Mann, der am frühen Samstagmorgen hilflos kopfüber am Zaun eines Sportplatzes hing. Er kam schwer verletzt ins Krankenhaus - wo noch Teile des Zauns in seinem Bein steckten.
«Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Mann beim Übersteigen eines Zaunes hängengeblieben war», berichteten die Einsatzkräfte. «Dabei zog er sich eine schwere Pfählungsverletzung am Oberschenkel zu. Ein Metallstab hatte sich etwa 15 bis 20 Zentimeter tief in den Oberschenkel gebohrt.»
Als die Frauen den Mann entdeckten, sei er ansprechbar, aber stark unterkühlt gewesen - der Unfall hatte sich wohl bereits in der Nacht ereignet.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr trennten den Angaben zufolge den Zaun mit einem Bolzenschneider rund um die Einstichstelle ab. Dann stabilisierten sie den Patienten mit einem sogenannten Spineboard, das bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen eingesetzt wird.
Anschließend übergaben sie ihn «mitsamt dem Zaunstück im Bein» an den Rettungsdienst. Dieser brachte den Mann in eine Notaufnahme. Der Einsatz dauerte etwa Stunde.
© dpa-infocom, dpa:260307-930-782235/1
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