München | Knöchelbruch: Skirennfahrer Schmid bangt um Olympia
Ski alpin
München (dpa) - Skirennfahrer Alexander Schmid droht die Olympische Winterspiele zu verpassen. Der Riesenslalom-Spezialist brach sich bei einem unterklassigen Rennen in der Vorwoche den Knöchel. Das sagte der 31 Jahre alte Allgäuer der Deutschen Presse-Agentur im Rahmen der Olympia-Einkleidung in München. Mit einer Schiene und an Krücken gestützt holte er sich dabei seine Klamotten für die im Februar anstehenden Winterspiele ab. Wie groß die Hoffnung ist, in Norditalien dabei zu sein, das sagte er nicht.
Schmid hatte neben dem zweiten deutschen Riesenslalom-Spezialisten Fabian Gratz, Slalom-Fahrer Linus Straßer und Abfahrer Simon Jocher die Norm des Deutschen Olympischen Sportbundes erreicht. Schmid ist Parallel-Weltmeister von 2023; zuvor war er bereits bei den Winterspielen 2028 und 2022 dabei. Vor vier Jahren in Peking holte im Team-Parallel-Event die Silbermedaille.
Folgenschwerer Einfädler
Schmid war vor wenigen Tagen noch beim Weltcup-Riesenslalom in Adelboden am Start, dort aber im zweiten Durchgang ausgeschieden. Am vorigen Mittwoch und Donnerstag bestritt er dann Fis-Rennen in Gsies in Südtirol. Wie er erzählte, fädelte er dort dann im Slalom ein und verletzt sich dabei folgenschwer am rechten Sprunggelenk.
© dpa-infocom, dpa:260119-930-566442/1
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