Baden-Baden | Zara Larsson mit elf Jahren Verspätung auf Platz 1
Nummer-eins-Hit
Baden-Baden (dpa) - Zara Larsson erobert mit ihrem Welthit «Lush Life» elf Jahre nach dessen Veröffentlichung sensationell Platz eins der deutschen Single-Charts. Und stößt dabei Superstar Taylor Swift vom Thron.
Auslöser für den plötzlichen Nummer-eins-Hit-Erfolg war ein viraler Hype und Social-Media-Trend rund um die 2016er-Nostalgie sowie ein millionenfach geteiltes Video. Darin performt ein Fan während Larssons aktueller «Midnight Sun Tour» gemeinsam mit der Sängerin in Amsterdam eine Choreografie zu dem Song auf der Bühne.
Larssons Dauerbrenner «Lush Life» habe eine lange Wartezeit hinter sich, bis er nun erstmals die Spitze erobert habe, erklären auch die Chartsermittler von GfK Entertainment: «Ursprünglich im Herbst 2015 eingestiegen, viele Wochen in den Top 10 gestanden, anschließend neun Jahre nicht platziert, dann durch ein Tiktok-Video wieder populär geworden, steht der Ohrwurm nun vor Taylor Swifts "The Fate Of Ophelia" und Rayes "Where Is My Husband!".» Es sei Larssons zweiter Nummer-eins-Hit nach dem gemeinsam mit David Guetta entstandenen «This One`s For You».
Social-Media-Video als Musikstreamingtreiber
Die emotionale Performance von Amsterdam entwickelte sich zu einem globalen Streaming-Treiber. Sie begeisterte offenbar sowohl langjährige Fans als auch eine neue Generation von Hörerinnen und Hörern.
Das Musikbusiness ist in heutiger Zeit unberechenbar geworden. Mit dem Sprung an die Spitze der Charts unterstreicht «Lush Life», das 2015 erschien und damals im Dezember (immerhin) bis auf Platz vier kletterte, seinen Status als Pop-Klassiker.
Der Song bedient offensichtlich eine aktuelle Lust auf Pop-Überschwang, er handelt vom Momentgenießen, Sonne im Gesicht und keine Verpflichtungen haben.
Zara Larsson trat vor rund einem Monat auch bei den Grammy Awards auf - mit einer akustischen Version ihres Lieds «Midnight Sun». Sie war für den besten Tanz-/Pop-Song nominiert. Den Preis «Beste Dance-Pop-Aufnahme» (Best Dance Pop Recording) holte aber Lady Gaga («Abracadabra»).
© dpa-infocom, dpa:260306-930-781038/1
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