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AOK NordWest warnt: Anstieg bei Rotavirus-Infektionen im Kreis

Foto: AOK/Colourbox/hfr

Im Kreis Warendorf verbreiten sich Rotaviren. Das sagt die AOK NordWest und beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Instituts in Berlin. Demnach wurden im ersten Halbjahr 2025 schon mehr Rotavirus-Fälle gemeldet als im ganzen vergangenen Jahr. Erkrankungen müssen nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldet werden. Im Kreis waren das im ersten Halbjahr dieses Jahres 163 Fälle – in ganz 2024 waren nur 153 gemeldet worden.

Die AOK rät Eltern, unbedingt die empfohlenen Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern vorzunehmen und bestimmte Hygieneregeln einzuhalten. Rotaviren sind hochansteckend, sie verursachen Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen. Bei Säuglingen und Kleinkindern verläuft die Erkrankung häufig vergleichsweise schwer. Sie reagieren außerdem besonders empfindlich auf den Flüssigkeits- und Salzverlust – der muss dann dringend ausgeglichen werden.

Weil es keine Medikamente gegen Rotaviren gibt, können nur die Beschwerden gelindert werden.