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Beißvorfall mit Rottweiler in Westkirchen: Warum haben Behörden nicht früher eingegriffen?

Symbolbild

An Rosenmontag wurde in Westkirchen ein Mischlingshund von einem Rottweiler tot gebissen. Wir haben darüber berichtet. 

Hätte dieser tödliche Beißvorfall verhindert werden können? 

Offenbar haben beteiligte Behörden monatelang nicht reagiert. Das haben Radio WAF Recherchen ergeben. Wie wir erfahren haben, wussten sowohl die Stadt Ennigerloh als auch der Kreis Warendorf bereits Monate vor dem Angriff von den beiden Rottweilern. Die Hunde waren im August vergangenen Jahres bei einer Kontrolle aufgefallen – zu diesem Zeitpunkt war der Halter allerdings nicht im Besitz der erforderlichen Erlaubnis. 

Fragen bleiben offen

Monatelang ist dann offenbar nichts Entscheidendes passiert. Erst nach dem Angriff an Rosenmontag griffen die Behörden ein und stellten die Tiere sicher. Warum bereits im Vorfeld nicht konsequenter gehandelt wurde, ist weiterhin unklar. Einer der beiden Rottweiler wurde inzwischen eingeschläfert. 

Für Rottweiler gelten strenge Auflagen

Rottweiler gelten in NRW als Listenhunde. Halter müssen dafür strenge Auflagen erfüllen.